Planet A Foods lanciert Kakaopulverersatz
Das Münchner Start-up Planet A Foods bringt mit «Cocoa Booster» einen Kakaopulverersatz auf den Markt. Die Zutat soll Lebensmittelhersteller unabhängiger vom Kakaomarkt machen. Barry Callebaut erweitert dafür die Zusammenarbeit mit dem Start-up.
Der Cocoa Booster soll Kakaopulver in den meisten Anwendungen um die Hälfte reduzieren können.
Quelle: Planet A Foods
Nach der kakaofreien Schokoladenalternative Choviva lanciert Planet A Foods mit «Cocoa Booster» eine weitere alternative Zutat. Der Kakaopulverersatz besteht laut dem Unternehmen aus einem einzigen Rohstoff, der ballaststoffreich und allergenfrei ist. Um welchen Rohstoff es sich handelt, bleibt geheim. Beschaffung und Herstellung erfolgen innerhalb der EU, wie das Unternehmen mitteilt.
Mit dem Produkt will das Münchner Startup Lebensmittelherstellern mehr Planungssicherheit bieten. Denn die Kakaoernten in Westafrika sind wetterbedingten Risiken ausgesetzt. Cocoa Booster soll die Abhängigkeit von schwankenden Kakaopreisen und Erntemengen reduzieren.
In Keksen, Muffins, Biskuitkuchen, Puddings, fetthaltigen Cremefüllungen und Getränken könne der Cocoa Booster Kakaopulver teilweise oder vollständig ersetzen, teilt Planet A Foods mit. Anders als Choviva wird Cocoa Booster nicht als Marke auf der Verpackung erscheinen, sondern im Zutatenverzeichnis aufgeführt.
Für die Vermarktung baut Planet A Foods auf die bestehende Partnerschaft mit Barry Callebaut. Der Schweizer Schokoladenkonzern kooperiert seit Ende 2025 mit dem Start-up und erweitert die Zusammenarbeit nun auf Cocoa Booster. Künftig können Kunden weltweit die Zutat über Barry Callebaut beziehen. Die Schokoladenalternative Choviva ist nach Unternehmensangaben bereits in mehr als 230 Produkten in zwölf Ländern enthalten.