Klimafreundliche Kälte: Förderprogramm übertrifft seine Ziele
Das Förderprogramm «Klimafreundliche Kälte» der Stiftung KliK hat 1797 Projekte mit 50,4 Millionen Franken unterstützt. Bis 2030 sollen damit rund 307’600 Tonnen CO2-Äquivalente eingespart werden.
Das Förderprogramm «Klimafreundliche Kälte» der Stiftung KliK hat 1797 Projekte mit 50,4 Millionen Franken unterstützt.
Quelle: KliK
Das 2015 gestartete Förderprogramm «Klimafreundliche Kälte» der Stiftung KliK hat seine Ziele erreicht und teilweise übertroffen. Das zeigt der Bilanzbericht zum Programm, das Ende 2025 für Neuanmeldungen geschlossen wurde. Die vertraglich vereinbarte Wirkungsphase dauert bis 2030.
Gefördert wurden der vorzeitige Ersatz bestehender Kälteanlagen durch Systeme mit natürlichen Kältemitteln, CO2-Verbundkälteanlagen in kleinen Verkaufsformaten sowie der Kältemittelwechsel in bestehenden Anlagen.
Bis zur Schliessung für Neuanmeldungen Ende 2025 wurden 1797 Projekte mit Förderbeiträgen von 50,4 Millionen Franken unterstützt. Das Programm erzielt bis Ende 2030 Emissionsverminderungen von 307'600 Tonnen Co2-Äquivalenten.
Die grösste Klimawirkung erzielten die Ersatzprojekte: Sie machten nur rund ein Fünftel der Vorhaben aus, trugen aber knapp zwei Drittel zur Emissionsreduktion bei.
Schwieriger gestaltete sich die Förderung von Bäckereien, Metzgereien und kleinen Gastronomiebetrieben. Hohe Investitionskosten und unsichere Zukunftsperspektiven verhinderten häufig eine Umstellung. Über den einfacheren Kältemittelwechsel konnten hingegen zahlreiche Kleinbetriebe erreicht werden.
Laut Bericht hat das Programm den Übergang zu natürlichen Kältemitteln deutlich beschleunigt. Als weitere Herausforderungen nennt die Stiftung KliK den Fachkräftemangel und die Technologiekosten.