Coca-Cola beendet Preisstreit mit deutschem Handel
Coca-Cola hat sich nach wochenlangen Verhandlungen mit Edeka, Rewe und Aldi über Preiserhöhungen geeinigt. Gleichzeitig profitiert der Getränkehersteller vom starken Wachstum bei Dosen und anderen Kleingebinden.
Dosen sind gefragt.
Quelle: Symbolbild Jeanson Wong/Unsplash
Nach mehrwöchigen Auseinandersetzungen sind die Preisverhandlungen zwischen Coca-Cola Europacific Partners Deutschland (CCEP DE) und dem deutschen Lebensmittelhandel abgeschlossen. Zuletzt einigte sich der Getränkehersteller mit Edeka. Auslöser waren Preiserhöhungen von durchschnittlich 3 Prozent per 1. September. Die Konflikte hatten bei Rewe, Aldi und Edeka zeitweise zu Bestell- und Lieferstopps sowie Regallücken geführt, wie die «Lebensmittelzeitung» berichtet.
Ungeachtet der Streitigkeiten entwickelt sich das Geschäft von Coca-Cola positiv. CCEP DE wächst stärker als die Branche. Während der Markt für alkoholfreie Getränke von Januar bis August 2026 um drei Prozent zulegte, wuchs der Coke-Umsatz um 5,3 Prozent. Beim Absatz blieb Coca-Cola mit einem Plus von 1,1 Prozent allerdings hinter dem Marktwachstum von rund 3 Prozent zurück.
Besonders erfolgreich sind Kleingebinde: Der Dosenabsatz stieg um fast 20 Prozent, gegenüber 14 Prozent im Gesamtmarkt. Coca-Cola investierte dafür unter anderem 45 Mio. Euro in eine zusätzliche Dosenlinie in Halle (foodaktuell berichtete). Auch Coca-Cola Zero, Powerade und Monster Energy entwickeln sich dynamisch. Rückläufig ist dagegen der Absatz der klassischen Coca-Cola und grösserer Gebinde.