Rutishauser-DiVino schliesst rekordkurze Weinlese ab
Rutishauser-DiVino hat die früheste und kürzeste Weinlese der Unternehmensgeschichte abgeschlossen. In 17 Lesetagen wurden rund 1,23 Millionen Kilogramm Trauben verarbeitet.
Die Traubenernte war bei Rutishauser-DiVino in diesem Jahr so früh und kurz wie noch nie.
Quelle: Rutishauser-DiVino
Mit der Ernte der letzten Completer-Trauben in Malans hat Rutishauser-DiVino am 22. September die Weinlese 2026 beendet. Sowohl der Start Ende August als auch der Abschluss erfolgten so früh wie noch nie, wie der Weinproduzent und -händler schreibt. Insgesamt umfasste die Wümmete lediglich 17 Lesetage, gegenüber 24 Tagen im Vorjahr.
Grund dafür waren die rasche Reifeentwicklung und trockene Bedingungen ohne nennenswerte regenbedingte Unterbrüche. Zusätzlich beschleunigte ein Hagelereignis Ende August die Ernte: Betroffene Trauben mussten rasch gelesen und verarbeitet werden.
Insgesamt verarbeitete das Unternehmen rund 1,23 Millionen Kilogramm Trauben aus sechs Kantonen und aus den eigenen Rebbergen. Mit dem Completer kam die 32. Rebsorte des Jahrgangs in den Keller. Mengenmässig liegt die Ernte unter dem Vorjahr, unter anderem wegen Hagelschäden und kleinerer Beeren.
Die Qualität der Trauben beurteilt Rutishauser-DiVino als positiv. Pinot Noir erreichte im Durchschnitt 96° Oechsle, Riesling-Silvaner 81° Oechsle. «Die Resultate, die wir aktuell in den Kellern sehen, stimmen uns sehr positiv», wird Jürg Schönenberger, Leiter Kulturen bei Rutishauser-DiVino, zitiert. «Natürlich hängt die endgültige Qualität immer von der weiteren Entwicklung der Weine ab. Die Voraussetzungen erinnern jedoch an sehr starke Jahrgänge wie 2003 oder 2018.»