Hartkäse tun sich weiterhin schwer im Export

Die Schweizer Käseexporte haben im August deutlich zugelegt. Die Hartkäse liegen insgesamt unter Vorjahr. Dafür scheint sich der US-Markt gefangen zu haben.

Die Schweizer Käseexporte liegen bisher über dem Vorjahr.

Die Schweizer Käseexporte liegen bisher über dem Vorjahr.

Quelle: SCM

6159 Tonnen Käse exportierte die Schweiz im August, das sind 8,3 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Über die ganzen ersten acht Monate des laufenden Jahres belaufen sich die Exporte auf 50’638 Tonnen, ein Plus von 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das geht aus den aktuellen Zahlen von TSM Solutions hervor.

Dabei zeigt sich: Die Hartkäse haben es im Export schwer. Die Kategorie liegt Ende August mit Exporten von 19’549 Tonnen vier Prozent unter der Vorjahresperiode. Der Emmentaler AOP konnte zwar im August zulegen (+5,4 %), liegt aber kumuliert 9 Prozent unter dem Vorjahr. Der Gruyère machte im August einen regelrechten Exportsprung von 22,3 Prozent, insgesamt wurden bisher aber nur wenig mehr exportiert als im Vorjahr (+1 %).

Auffällig ist, dass sich die Exporte in die USA praktisch wieder das Vorjahresniveau erreicht haben. Bis Ende August wurden 4286 Tonnen Käse in die Vereinigten Staaten verkauft, im Vorjahr waren es 4329 Tonnen gewesen.

56’407 Tonnen Käse wurden von Januar bis August 2026 in die Schweiz importiert, das sind 3,7 % mehr als in der Vorjahresperiode. Unter dem Strich bleibt die Schweiz damit mengenmässig Nettoimporteurin von Käse.