Vetropack verkauft mehr
Der Verpackungsglashersteller Vetropack hat im ersten Halbjahr mehr verkauft. Wechselkurseffekte drückten den Umsatz.
Vetropack hat im ersten Halbjahr mehr Verpackungsglas abgesetzt.
Quelle: Symbolbild Vetropack
Vetropack machte im ersten Halbjahr 2026 einen Umsatz von 404,6 Millionen Franken. Das sind 2 Prozent weniger als im ersten Halbjahr. Zu stabilen Wechselkursen ergab sich hingegen ein Wachstum von 0,7 Prozent, wie Vetropack mitteilt. Die verkaufte Produktionsmenge lag insgesamt über Vorjahr, dank der Belebung des Geschäfts mit Getränkeverpackungen in Teilen von Zentral- und Osteuropa.
Die Entwicklung am Persischen Golf und im Nahen Osten brachte zusätzliche geopolitische Unsicherheit mit steigenden Energie- und Transportkosten. Das Betriebsergebnis erreichte 11,8 Millionen Franken, bereinigt um Kosten für Kapazitätsanpassungen sind es 16,6 Mio. Franken. Die Bereinigungen in der Höhe von 4,8 Millionen Franken umfassten Folgekosten im Zusammenhang mit der Schliessung des schweizerischen Produktionsstandorts St-Prex sowie mit der temporären Stilllegung von je einer Schmelzwanne an den Standorten Kremsmünster in Österreich und Chisinau in der Republik Moldau.
Der Konzerngewinn erreichte im ersten Halbjahr 2026 4,8 Millionen Franken, nach 9,8 Millionen Franken im ersten Halbjahr 2025. Belastend wirkte laut Vetropack der höhere Finanzierungsaufwand, vor allem infolge von Währungseffekten, während ein deutlich geringerer Steueraufwand den Konzerngewinn stützte.
Für das zweite Halbjahr 2026 ist Vetropack «vorsichtig optimistisch» mit erwarteten Nettoerlösen währungsbereinigt über der Vergleichsperiode des Vorjahrs.