Mehr Mostobst als im Vorjahr
Der Schweizer Obstverband (SOV) rechnet dieses Jahr mit einer guten Mostobsternte. Wegen der Trockenheit sind die Früchte kleiner, aber süss.
Wegen der Trockenheit sind die Früchte kleiner als letztes Jahr.
Quelle: SOV
Dieses Jahr dürfte es in der Schweiz mehr Mostobst geben als im Vorjahr. Der Schweizer Obstverband (SOV) rechnet mit einer Ernte von rund 96'000 Tonnen Mostäpfeln und etwa 4000 Tonnen Mostbirnen. Die geschätzte Mostäpfel-Ernte liegt sieben Prozent über dem Vorjahr und circa 20 Prozent über dem Mehrjahresdurchschnitt, wie der SOV mitteilt.
Bei den Mostbirnen fällt die Ernte nach dem alternanzbedingt schwachen Vorjahr deutlich höher aus. Erwartet wird eine um 105 Prozent höhere Menge als 2025. Damit bleibt die Ernte gemäss Obstverband jedoch weiterhin knapp 40 Prozent unter dem Mehrjahresdurchschnitt.
Die anhaltende Trockenheit macht sich heuer vor allem bei der Fruchtgrösse bemerkbar: Wegen des ausbleibenden Regens und der anhaltenden Trockenheit wuchsen die Früchte weniger stark als in den Vorjahren und blieben entsprechend kleiner. Die zahlreichen Sonnenstunden fördern gleichzeitig die Zuckerbildung und damit die natürliche Süsse der Früchte.