Mehr Käse importiert als exportiert

Im Mai wurde leicht weniger Käse exportiert als im Vorjahresmonat. Kumuliert von Januar bis Mai übersteigen die Importe mengenmässig leicht die Ausfuhren.

Von Januar bis Mai 2026 wurde etwas weniger Gruyère AOP exportiert als in der Vorjahresperiode.

Von Januar bis Mai 2026 wurde etwas weniger Gruyère AOP exportiert als in der Vorjahresperiode.

Quelle: Symbolbild mos

Im Mai hat der Schweizer Käseexport an Dynamik eingebüsst. 5920 Tonnen wurden exportiert, das ist ein Minus von 1,7 Prozent verglichen mit dem Vorjahresmonat. Kumuliert über die ersten fünf Monate des Jahres liegen die Exporte mit 33’124 Tonnen aber fast sieben Prozent über Vorjahr. Das geht aus den aktuellen Zahlen von TSM Solutions hervor.

Während die Kategorien Frischkäse/Quark (+10,7 %) und Halbhartkäse (+19,9 %) im Export in den ersten fünf Monaten 2026 über Vorjahr liegen, verkauften sich Hartkäse (-3,8 %) und Weichkäse (-12,7 %) weniger gut als in der Vorjahresperiode. Bei den grossen Sorten liegt der Gruyère 1,1 % unter Vorjahr, vom Emmentaler wurden 8,4 Prozent weniger exportiert als in der Vorjahresperiode.

Der US-Markt hat sich stabilisiert: Von Januar bis Mai wurden 2770 über den Grossen Teich verkauft, leicht mehr als im gleichen Zeitraum 2025 (2714 to), aber deutlich weniger als 2024. Damals wurden von Januar bis Mai 3345 Tonnen Schweizer Käse in den USA abgesetzt.

Importiert wurden in den ersten fünf Monaten 2026 34’323 Tonnen ausländischer Käse, ein Plus von 1,6 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Unter dem Strich ist die Schweiz derzeit also Nettoimporteurin von Käse.