Mehr Milch und mehr Käse

Auch im April ist die Milchmenge in der Schweiz weiter angestiegen, wenn auch weniger stark als in den Monaten zuvor. Die Käseproduktion liegt deutlich über dem Vorjahr.

Die Milchmenge steigt weiter an. Futtermenge und -qualität führen zudem zu besseren Gehalten in der Milch.

Die Milchmenge steigt weiter an. Futtermenge und -qualität führen zudem zu besseren Gehalten in der Milch.

Quelle: Symbolbild Daniel Sinoca/Unsplash

Die Milchmenge in der Schweiz wächst weiter. Auch im April 2026 wurde mehr Milch gemolken als im Vorjahresmonat. Die Produktion lag mit 318'434 Tonnen zwei Prozent über dem Vorjahresmonat. Die kumulierte Milchproduktion von Januar bis April 2026 betrug 1,21 Millionen Tonnen, das ist ein Plus von fünf Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Das geht aus dem aktuellen Marktlagebericht der Schweizer Milchproduzenten hervor.

Zugelegt hat auch die Käseproduktion. Im April 2026 wurden 19’527 Tonnen Käse produziert, ein Plus von 4,8 Prozent gegenüber April 2025. Kumuliert liegt die Käseproduktion im ersten Trimester mit 73'979 Tonnen 6,5 Prozent über der Vorjahresperiode. Zulegen konnten unter anderem vor allem Quark (+23,9 %), «übrige» Frischkäse (+9,9 %), Industrieware (+15,4 %), Mozzarella (+5,8 %) und Gruyère AOP (+3,2 %).

Den grössten Produktionsrückgang verzeichnen vorwiegend die Kategorien Emmentaler AOP (-5,6%), «Andere» Halbhart- und Hartkäse / überfett (-6,2 %) und «Andere» Käse (-16,6 %).