Denner baut Caritas-Projekt auf 300 Filialen aus
Denner erweitert sein 2024 gestartetes Foodwaste-Projekt mit den Caritas-Märkten auf 300 Filialen. Durch das Einfrieren von Fleisch am Ablaufdatum sollen Lebensmittel gerettet und armutsbetroffene Menschen unterstützt werden.
Denner weitet sein gemeinsam mit den 22 Caritas-Märkten lanciertes Projekt gegen Foodwaste aus. Seit April 2026 beteiligen sich bereits 300 Filialen am Konzept, das im März 2024 mit 15 Pilotfilialen gestartet wurde. Dabei wird Fleisch am Erreichen des Ablaufdatums in den Filialen eingefroren und anschliessend an Caritas-Märkte gespendet. Dadurch bleibt es weitere 90 Tage geniessbar, wie Denner in einer Mitteilung schreibt.
Nach dem Start im Raum Zürich wurde das Projekt auf Filialen in den Regionen Genf, Lausanne, Fribourg, Bern, Basel, Zürich, Luzern, Zug und Ostschweiz ausgedehnt. Eine weitere Expansion ist geplant, sofern Caritas-Märkte in der jeweiligen Region vorhanden sind. Potenzial sieht Denner insbesondere im Aargau, in Solothurn sowie in verschiedenen Bergregionen. «Aus einem kleinen Pilotprojekt wurde ein nationales Konzept», wird Lisa Züger, Leiterin Nachhaltigkeit und Wirtschaftspolitik bei Denner zitiert. «Inzwischen sind fast die Hälfte unserer Filialen mit dabei.»
Die Caritas-Märkte verkaufen das gespendete Fleisch mit einem Rabatt von 66 Prozent. Eine eigens entwickelte Etikette weist darauf hin, dass die Produkte innerhalb von 90 Tagen konsumiert werden sollen. Nach dem Auftauen beträgt die Verzehrfrist 24 Stunden.
Neben dem Tiefkühlprojekt unterstützt Denner die Caritas-Märkte seit Jahren mit haltbaren Produktspenden im Wert von rund 250'000 Franken pro Jahr. Laut den Partnern trägt die Zusammenarbeit dazu bei, Lebensmittel vor der Entsorgung zu bewahren und gleichzeitig das Sortiment für Menschen mit kleinem Budget zu erweitern.