RecyPac baut nationale Sammlung für Plastik-Verpackungen aus
RecyPac zieht für 2025 eine positive Bilanz: 1,5 Millionen Menschen erhielten Zugang zur nationalen Sammlung für Plastik-Verpackungen und Getränkekartons. Insgesamt wurden 478 Tonnen Material gesammelt.
Kathrin Amacker, Präsidentin RecyPac (links), und Odile Inauen, Geschäftsführerin RecyPac.
Quelle: RecyPac
RecyPac blickt auf ein erfolgreiches erstes operatives Geschäftsjahr zurück. Bis Ende 2025 erhielten rund 1,5 Millionen Konsumentinnen und Konsumenten Zugang zur nationalen Recyclinglösung für Plastik-Verpackungen und Getränkekartons, wie der Verein in einer Mitteilung zur Mitgliederversammlung in Bern schreibt. Insgesamt sammelte RecyPac im vergangenen Jahr 478 Tonnen Material.
Zum Ausbau beigetragen haben zahlreiche Städte und Gemeinden, die den RecyBag eingeführt haben. Besonders stark wuchs das System im Sommer mit der Einführung in Basel, Lausanne, St. Gallen, Zürich sowie in den Regionen Südostschweiz und Zimmerberg. Parallel dazu baute RecyPac das Netz an Sammel- und Verkaufsstellen auf über 500 Standorte aus. Zudem wurde die sogenannte Durchlässigkeit eingeführt: Sammelsäcke verschiedener Anbieter können unabhängig vom Kaufort an allen Sammelstellen zurückgegeben werden.
Wichtige Fortschritte erzielte RecyPac auch bei Partnerschaften innerhalb der Kreislaufwirtschaft. So vereinbarten RecyPac und die InnoRecycling AG im Herbst die Integration des Sammelsystems «Bring Plastic Back» in das RecyPac-System. Bereits zuvor hatte RecyPac einen Sortiervertrag mit LEO-Recycle abgeschlossen und kann damit als nationaler Anbieter Plastik-Verpackungen und Getränkekartons in der Schweiz sortieren.
Laut dem externen Audit der Neosys AG wurden sämtliche Warenströme vollständig erfasst, Hinweise auf Leakage gab es keine. Für 2026 stehen die Integration von «Bring Plastic Back» sowie die Vorbereitung auf die künftige Verpackungsverordnung im Fokus.