Schweizer trinken 2025 mehr Champagner

Während weltweit die Nachfrage nach Champagner sinkt, lassen die Schweizerinnen und Schweizer häufiger die Korken knallen. Die Importe in die Schweiz legten 2025 leicht zu und erreichten 5,1 Millionen Flaschen.

Über fünf Millionen Champagner-Flaschen wurden letztes Jahr in die Schweiz importiert.

Über fünf Millionen Champagner-Flaschen wurden letztes Jahr in die Schweiz importiert.

Quelle: zVg

Den grössten Anteil machten weiterhin nicht-jahrgangsgebundene Brut-Champagner aus, die gut 70 Prozent der Lieferungen stellten, wie die Branchenorganisation Comité Champagne am Donnerstag mitteilte. Rosé-Champagner folgten mit rund 13 Prozent.

Kleinere Anteile entfielen auf besonders trockene Varianten unterhalb von Brut sowie auf Prestige Cuvées. Jahrgangschampagner spielten mit weniger als 2 Prozent eine untergeordnete Rolle.

Weltweit gingen die Champagner-Auslieferungen hingegen leicht zurück. Insgesamt wurden 266 Millionen Flaschen verkauft, rund 2 Prozent weniger als im Vorjahr. Der internationale Markt machte dabei etwa 152 Millionen Flaschen aus, während in Frankreich selbst rund 114 Millionen Flaschen abgesetzt wurden.

Champagner ist rechtlich geschützt und darf nur für Schaumwein verwendet werden, der aus der Region Champagne im Nordosten von Frankreich stammt.