Käseexport: Starkes erstes Quartal
In den ersten drei Monaten dieses Jahres wurde deutlich mehr Schweizer Käse exportiert als im Vorjahr. Zu den Verlierern gehört der Emmentaler.
Im ersten Quartal 2026 liegen die Käseexporte 10 Prozent über Vorjahr.
Quelle: Symbolbild SCM
Der März 2026 war ein guter Monat für die Exporteure von Schweizer Käse: 7224 Tonnen wurden exportiert. Das sind rund 11 Prozent mehr als im März 2025. Im ganzen ersten Quartal belaufen sich die Exporte auf 20’699 Tonnen, ein Plus von 10 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Das geht aus den aktuellen Zahlen von TSM Solutions hervor.
Zulegen konnten im ersten Quartal Frischkäse und Quark (+19,9 %) und Halbhartkäse (+30,3 %). Im Export verloren haben Weichkäse (-14,8 %) und Hartkäse (-6 %). Die Emmentaler-Exporte gingen um rund 13 Prozent zurück, der Gruyère konnte leicht zulegen (+3 %).
Die Exporte nach Europa haben in den ersten drei Monaten 2026 auf 17'584 Tonnen zugelegt (Vorjahresperiode: 15’637 Tonnen). Die Exporte in die USA liegen mit 1856 Tonnen leicht unter dem ersten Quartal 2025, in dem 1943 Tonnen exportiert wurden.
Auch die Käseimporte haben im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr zugenommen, allerdings nur um 4,2 Prozent. Die Importmenge beträgt 20’438 Tonnen, die Schweiz bleibt also knapp Nettoexporteurin. 43 Prozent des importierten Käses sind Frischkäse und Quark, gefolgt von Halbhartkäse (18 %) und Weichkäse (16 %). Prozentual am stärksten gestiegen sind die Importe von Hartkäse, sie kletterten um fast 15 Prozent auf 1890 Tonnen. Mengenmässig entspricht das rund 9 Prozent der Importe.